Schulische Verkehrserziehung

Die Schulanfänger erhielten auch in diesem Jahr wieder die beliebten roten Jockey-Mützen mit dem reflektierenden Rand, die am Tag der Einschulung in allen Frankfurter Schulen ausgegeben werden. Neben der Signalfarbe Rot besitzen die "Rotkäppchen" rundum einen reflektierenden Sicherheitsstreifen, der die jungen Verkehrsteilnehmer auf dem Schulweg und in der Freizeit leichter erkennbar macht. Die Mützen werden in Zusammenarbeit mit unserem Sponsor, der Fa. DEKRA angeschafft.

Zum Schulanfang bringen die Schulen außerdem Spannbänder mit der Aufschrift "Schule hat begonnen" an. Sie fordern die Autofahrer zu erhöhter Rücksichtnahme auf. Dafür wurden 1.500 Euro aufgewendet.

Für den sicheren Schulweg hat die Verkehrswacht Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt seit Jahren Schulwegpläne entwickelt, die im regelmäßigen Abstand bei Änderung der Verkehrssituationen im Schulbereich auf den aktuellen Stand gebracht werden. Sie liegen in jeder Schule aus und zeigen den sicheren Schulweg im jeweiligen Schulbezirk.

Die Radfahrausbildung konnte in den 3./4. Klassen mit 5.484 Schülerinnen und Schülern unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht der Polizei erfolgreich abgeschlossen werden, wobei Unterrichtshilfen und –material für ca. 800 Euro von der Verkehrswacht bereitgestellt wurden.

Im letzten Jahr kamen an 10 Schulen 342 Schülerlotsen zum Einsatz. Sie sicherten an 11 Einsatzstellen die gefahrlose Überquerung der Fahrbahnen insbesondere für Schülerinnen und Schüler auf ihren Schulwegen vor Schulanfang und nach Schulschluss. Das erfreuliche Ergebnis dieser Einsätze war, dass an den von ihnen abgesicherten Übergängen kein Verkehrsunfall geschah. Dieser hervorragenden Leistung gilt unsere Anerkennung.

Weiterhin wurden 252 Schülerlotsen für das laufende und das nächste Jahr neu ausgebildet. Davon sind 12 der Schülerlotsen Eltern der Niddaschule, ein Resultat des Projektes Seniorschülerlotse welches im Bereich Frankfurt am Main seit dem letzten Jahr gefördert wird.

In den Jahrgangsstufen der weiterführenden Schulen konnten wir 88 Vorträge von Richtern durchführen lassen. Es nahmen insgesamt 1.810 Schüler teil. Dafür stellten wir 4.840 Euro zur Verfügung.

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